Einzelabnahme nach § 21 StVZO · Einstufung als Sonder-Kfz Wohnmobil (MB 740)
Baudokumentation GFK-Wohnkabine auf Hilfsrahmen
Iveco Daily 35S14 Chassis-Cab
In Bearbeitung — nicht zur Vorführung freigegeben
Kurzfassung
Auf ein Iveco Daily 35S14 Chassis-Cab wird eine selbsttragende GFK-Sandwichkabine aufgebaut. Die Kabine ist vom Fahrerhaus getrennt und über einen Hilfsrahmen aus U-Profilen mit dem Fahrgestell verbunden — vorn elastisch, hinten schubfest, ausschließlich in den von der Aufbaurichtlinie freigegebenen Zonen.
Der Lastpfad ist damit eindeutig: Hauptrahmen → Lagerpunkte → Hilfsrahmen → Querträger → Kabinenboden. Die Verbindung Kabine zu Rahmen ist geklebt und zusätzlich mechanisch gesichert.
Die Massenbilanz ist die kritische Größe des Vorhabens. Vom zulässigen Gesamtgewicht bleiben nach Abzug des nackten Fahrgestells rund 1.720 kg für Aufbau, Personen und Zuladung. Nach heutiger Planung wird dieser Rahmen eingehalten; der eigentliche Engpass ist nicht die Gesamtmasse, sondern die zulässige Hinterachslast.
Die Bordanlage ist ein 24-V-System: 2,56 kWh LiFePO4 (erweiterbar auf 5,12 kWh), 800–1.200 Wp Dach-PV, ein Wechselrichter mit 3.000 W für das Induktionskochfeld, eine 12-V-Ebene über DC/DC-Wandler und eine 230-V-Anlage mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtung. Die Wahl von 24 V folgt aus dem Leistungsbedarf der Kochstelle und halbiert die Ströme in der Hochstromverkabelung. Ob zusätzlich eine feste Flüssiggasanlage verbaut wird, ist noch nicht entschieden; die Entscheidungsvorlage steht in Kap. 9.
- —Konstruktionsprinzip und Lastpfad einschließlich Profilwahl mit Abwägung (Kap. 4)
- —Nutzlastbudget und Sensitivität gegenüber der Kabinenmasse (Kap. 6)
- —Auslegung von PV-Anlage, Bordnetz und Absicherungskonzept (Kap. 7–8)
- —Zeichnung der Außenschale; Zeichnung des Hilfsrahmens im Aufbau (Kap. 3, 5)
- —Fahrzeugschein und fahrzeugbezogene Aufbaurichtlinie liegen noch nicht vor — alle Massen sind bis dahin Planung (Kap. 1)
- —Wiegeprotokoll mit Einzelachslasten steht aus (Kap. 6)
- —Energiekonzept Gas / Diesel / elektrisch ist nicht entschieden und blockiert Kap. 9–11
- —Elektrik: Datenblätter, Schaltplan, Strangplan und Installationsfotos fehlen; Wechselrichter, Ladewandler und PV-Module sind noch nicht ausgewählt (Kap. 7–8)
- —Generatorleistung des Basisfahrzeugs ist unbekannt und begrenzt die Ladeleistung aus der Lichtmaschine (Kap. 1, 7)
- —Erdungskonzept der 230-V-Anlage im Wechselrichterbetrieb ist nicht nachgewiesen; ohne Neutralleiter-Schutzleiter-Bezug ist die Auslösung der 30-mA-Schutzeinrichtung im Inselbetrieb nicht sichergestellt (Kap. 7)
- —Zur vorgesehenen Batterie liegt kein technisches Datenblatt vor; Dauerentladestrom, Kälteabschaltung und Freigabe für Parallelbetrieb sind unbelegt (Kap. 7, Anlage A-14)
- —Dachbelegung ist noch nicht maßstäblich nachgewiesen — Modulfeld, Dachluke, Antenne und Laufweg konkurrieren um dieselbe Fläche (Kap. 8)
- —Maße, Beleuchtung und Fotos am fertigen Fahrzeug folgen zum Abschluss (Kap. 11–12)
- Baudokumentation / Prüfbericht
- Rev. E
- Einzelabnahme § 21 StVZONorm
- Sonder-Kfz WohnmobilNorm
- TÜV-Merkblatt 740
- Iveco Daily 35S14Katalog
- Chassis-Cab
- GFK-Sandwichkabine auf Hilfsrahmen
- 13.08.2026
- siehe Änderungsverzeichnis
- Schein verbindlich — Fahrzeugschein, COC, Aufbaurichtlinie, Norm.
- belastbar — Datenblatt, Wiege-, Klebe- oder Montageprotokoll, bemaßte Zeichnung.
- Katalog Planung — Katalogwert, Annahme, Referenzaufbau. Wird bis zur Abnahme ersetzt.
| Rev. | Stand | Änderung |
|---|---|---|
| A | 06/2026 | Ersterstellung: Kapitelstruktur, Basisfahrzeug, Kabinenkonzept, Anlagenverzeichnis. |
| B | 29.07.2026 | Hilfsrahmen festgelegt (U 80 × 50 × 5, Querträger RHS 50 × 50 × 3) mit Abwägung; Nutzlastbudget 35S14 in Kap. 1 und 6; Arbeitsstand zu Kap. 15 ausgebaut; Beschaffung als eigenes Dokument getrennt. |
| C | 30.07.2026 | Durchgehende Textfassung aller Kapitel mit Verbindlichkeitsstufen; neue Nachweispunkte: Fenster und Luken (Kap. 3), Freigang zum Fahrerhaus und Korrosionsschutz (Kap. 4), Reifentragfähigkeit und Sensitivität der Massenbilanz (Kap. 6), Unterfahrschutz und seitliche Kenntlichmachung (Kap. 12); Entscheidungsvorlage Energiekonzept (Kap. 9); Entscheidungsprotokoll (Kap. 13); nummeriertes Anlagenverzeichnis (Kap. 14). |
| D | 12.08.2026 | Bordnetz von 12 V auf 24 V umgestellt (Kap. 7): 2,56 kWh LiFePO4 mit Ausbaupfad auf 5,12 kWh, 3-kW-Wechselrichter für Induktionskochfeld, 12-V-Ebene über DC/DC-Wandler, getrennte Ladewege für PV, Lichtmaschine und Landstrom; neuer Abschnitt zum Laden aus der Lichtmaschine; Dach-PV auf 800–1.200 Wp mit Reihenverschaltung und offener Modulwahl neu gefasst (Kap. 8); Entscheidungen zu Bordnetzspannung, Speichergröße und Kochstelle protokolliert (Kap. 13). |
| E | 13.08.2026 | Ergänzungen aus der Bauteilrecherche (Kap. 7 und 8): Erdungskonzept der 230-V-Anlage im Wechselrichterbetrieb als offener Nachweispunkt aufgenommen, Fehlerstrom-Schutzeinrichtung auf mindestens Typ A festgelegt; Abschaltreihenfolge Wechselrichter/BMS, Stromanstieg bei sinkender Batteriespannung, Shunt-Anschluss und Belüftung des Einbauraums ergänzt; Ladeleistung aus der Lichtmaschine auf 600–650 W reduziert, bis die Generatorleistung belegt ist, samt Hinweis auf geregelten Generator und fragliche D+-Klemme; maßstäbliche Dachbelegung vor Modulbestellung als Nachweispunkt ergänzt; Leitungsmaterial der 230-V-Anlage auf H07RN-F festgelegt. |
3D-Modell wird bei Sicht geladen
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Kapitel 3
GFK-Kabine & Materialien #
Bauweise, Werkstoffe und Fügetechnik der Wohnkabine mit den zugehörigen Produktnachweisen.
outer_shell.pdf
Außenschale Projekt
Kapitel 4
Hilfsrahmen und Anbindung an das Fahrgestell #
Konstruktion, Lagerung und Verschraubung des Hilfsrahmens nach IBB — das tragende Kernkapitel.
Kapitel 5
Hilfsrahmen — Zeichnung und 3D-Modell #
Zeichnerischer Maßnachweis zu der in Kap. 4 festgelegten Konstruktion.
subframe.pdf
2D Projekt
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Achslastrechner (Planung)
Hebelarme ab Mitte Vorderachse · ersetzt keine Wiegung
| Position | Masse [kg] | Hebel VA [mm] | auf VA | auf HA |
|---|---|---|---|---|
| Chassis-Cab (gemessen/geschätzt) | 1.780 | direkt | 1.300 | 480 |
| Hilfsrahmen | 31 | 69 | ||
| GFK-Kabine leer | 102 | 348 | ||
| Innenausbau | 51 | 174 | ||
| Dach-PV | 4 | 14 | ||
| Batterie + Elektrik | 18 | 32 | ||
| Frischwasser | 31 | 69 | ||
| Abwasser | 9 | 51 | ||
| Personen 2 × 75 kg | 122 | 28 | ||
| Gepäck / Zuladung — nicht in diesem Zustand | — | — |
2.933 von 3.500 kg
567 kg Reserve
1.667 von 1.900 kg
233 kg Reserve
1.266 von 2.240 kg
974 kg Reserve
Zustand „reisefertig". Alle Eingaben sind Planungswerte; die Grenzwerte sind aus dem Fahrzeugschein zu übernehmen und das Ergebnis durch eine Achswaage zu bestätigen (Anlage A-17).
Kapitel 7
Elektrik (DC / AC) #
Aufbau, Absicherung und Ausführung der 24-V-Gleichstromanlage, der abgeleiteten 12-V-Ebene und der 230-V-Anlage nach DIN VDE 0100-721.
Die Bordanlage ist als 24-V-System aufgebaut. Ausschlaggebend ist der 230-V-Leistungsbedarf: mit einem Induktionskochfeld als bestimmendem Verbraucher wird ein Wechselrichter mit 3.000 W Dauerleistung benötigt. Bei 12 V wären dafür 260–280 A über die Hauptleitung zu führen, bei 24 V sind es 130–140 A. Das halbiert Ströme, Querschnitte und Verluste in der gesamten Hochstromverkabelung.
Die Anlage ist modular aus Einzelkomponenten aufgebaut, nicht als Kombigerät. Es gibt drei voneinander unabhängige Ladewege — Photovoltaik über einen MPPT-Laderegler, Lichtmaschine über einen DC/DC-Ladewandler und Landstrom über ein eigenes Ladegerät — und einen davon getrennten Wechselrichter für die 230-V-Seite. Ausfall oder Austausch einer Komponente legt damit nicht die gesamte Anlage still.
Die Speicherkapazität startet bei 2,56 kWh und ist auf 5,12 kWh erweiterbar. Alle übrigen Komponenten sind bereits für die größere Stufe ausgelegt, sodass für die Erweiterung nur die zweite Batterie hinzukommt.
Sämtliche Angaben in diesem Kapitel sind Planungsstand. Datenblätter der Komponenten (Anlage A-14), Schaltplan (A-23) und Verbraucherliste mit Längen und Querschnitten (A-24) liegen noch nicht vor.
- Systemspannung Aufbau
- 24 V DC
- Speicher
- 2,56 kWh LiFePO4
- 24 V / 100 Ah · erweiterbar auf 5,12 kWh
- 230-V-Leistung
- 3.000 W Dauer
- reine Sinusspannung
- Ladewege
- PV · Lichtmaschine · Landstrom
- drei getrennte Geräte
- 12-V-Verbraucher
- über DC/DC 50 A
- 600 W
- Norm
- DIN VDE 0100-721Norm
- 230-V-Anlage
Gleichstromanlage (24 V Bordnetz mit 12-V-Ebene) #
Das Bordnetz ist als 24-V-Anlage ausgeführt. Speicher ist eine LiFePO4-Batterie 24 V / 100 Ah mit einem Energieinhalt von 2,56 kWh und integriertem Batteriemanagementsystem. Alle Hochstromkomponenten — Wechselrichter, Laderegler, Sammelschienen, Hauptsicherung, Hauptleitungen — sind bereits für den Endausbau auf 200 Ah (5,12 kWh) ausgelegt. Die Erweiterung erfolgt später durch eine zweite, baugleiche Batterie in Parallelschaltung; dafür ist die Parallelfreigabe des Herstellers erforderlich.
Die 12-V-Verbraucher — Beleuchtung, Wasserpumpe, Lüfter, Kühlschrank, Heizungssteuerung, USB — werden über einen DC/DC-Wandler 24 V → 12 V mit 50 A (600 W) versorgt und erst hinter dem Wandler in Einzelkreise aufgeteilt und abgesichert. Das Fahrzeug behält damit ein 12-V-Verbrauchernetz, ohne dass die Hochstromseite auf 12 V ausgelegt werden muss.
Verbraucher, die es als 24-V-Ausführung gibt — Standheizung, Boiler, USB-C-Ladedosen —, werden direkt an den 24-V-Bus gelegt und nicht hinter den Wandler. Das hält die Spitzenlast der 12-V-Ebene bei rund einem Drittel ihrer Kapazität statt bei drei Vierteln und vermeidet eine unnötige zweite Wandlung.
Sternpunkt der Anlage sind zwei Sammelschienen für Plus und Minus mit mindestens 300 A Belastbarkeit. Unmittelbar am Pluspol der Batterie sitzt die Hauptsicherung, im Minuspfad der Shunt des Batteriemonitors. Verbraucher werden nicht direkt an die Batteriepole geklemmt.
Die Absicherung der Hauptleitung wird nach dem maximalen Dauerstrom des Wechselrichters, dem gewählten Querschnitt und der tatsächlichen Leitungslänge festgelegt; der Planungswert liegt bei 200–250 A. Wegen des hohen prospektiven Kurzschlussstroms einer LiFePO4-Batterie ist eine Sicherung der Class-T-Klasse vorgesehen. Die endgültige Auswahl erfolgt gegen das Datenblatt des Wechselrichters (Anlage A-14) und gegen die Dauerstrombelastbarkeit des gewählten Querschnitts — nicht allein nach dem Spannungsfall.
Abschaltreihenfolge: der Wechselrichter muss bei Unterspannung abschalten, bevor das Batteriemanagementsystem die Batterie hart trennt. Trennt das BMS zuerst, sieht der Wechselrichter unter Last einen abrupt offenen Kreis, was Eingangsstufe und BMS-Endstufen belastet. Die Abschaltschwellen beider Geräte sind daher vor der Inbetriebnahme gegeneinander zu prüfen und, soweit einstellbar, gestaffelt zu parametrieren.
Zu beachten ist dabei, dass der Batteriestrom mit sinkender Spannung steigt: der Wechselrichter entnimmt annähernd konstante Leistung, sodass aus rund 139 A bei Nennspannung gegen Ende der Entladung etwa 151 A werden. Die Reserve des BMS wird also genau dann kleiner, wenn sie gebraucht wird. Der Einschaltstromstoß beim Zuschalten des Wechselrichters und beim Anlaufen des Kochfelds ist gegen die Kurzschluss- und Überstromauslösung des BMS zu prüfen.
Der Shunt des Batteriemonitors sitzt im Minuspfad unmittelbar an der Batterie, sodass alle Lade- und Entladeströme über ihn laufen. Sämtliche Minusleitungen von Verbrauchern und Ladequellen werden an die Minus-Sammelschiene hinter dem Shunt geführt, nicht an den Batteriepol. Das gilt ausdrücklich auch für die Minusseite eines nicht galvanisch getrennten Ladewandlers, dessen Fahrzeugmasse sonst am Shunt vorbei einen zweiten Rückweg bildet und die Messung verfälscht.
Der Einbauraum von Batterie und Wechselrichter wird belüftet. Der Wechselrichter gibt bei Dauerlast Verlustwärme ab, die Batterie darf zum Laden nicht unter 0 °C liegen. Beides ist bei der Wahl des Einbauorts zu berücksichtigen: nicht in einem ungedämmten Staukasten und nicht in einem geschlossenen Möbelkorpus ohne Luftweg.
- Systemspannung
- 24 V DC
- Nennspannung Batterie 25,6 V
- Batterie
- LiFePO4 24 V / 100 AhAnnahme
- 2,56 kWh · BMS 200 A · Datenblatt steht aus
- Ausbaustufe
- 200 Ah / 5,12 kWhAnnahme
- zweite baugleiche Batterie parallel
- 12-V-Ebene
- DC/DC 24 → 12 V, 50 A
- 600 W für das gesamte 12-V-Netz
- Hauptsicherung
- 200–250 AAnnahme
- Class T · Wert nach Wechselrichter-Datenblatt
- Hauptleitung
- 35–50 mm²Annahme
- Batterie → Wechselrichter · nach Länge final
- Batteriemonitor
- Shunt 500 A
- im Minuspfad, vor der Minus-Sammelschiene
| Kreis | Spannung | Bemessungsstrom | Absicherung (Planung) | Querschnitt (Planung) |
|---|---|---|---|---|
| Batterie → Hauptsicherung → Plus-Sammelschiene | 24 V | Summenstrom | 200–250 A Class T | 35–50 mm² |
| Sammelschiene → Wechselrichter 3 kW | 24 V | 130–140 A Dauer | nach Herstellerangabe | 35–50 mm² |
| Solarladeregler → Sammelschiene | 24 V | 50 A | 60–63 A | 16–25 mm² |
| Ladewandler Lichtmaschine → Sammelschiene | 24 V | 25–30 A | 40 A | 16–25 mm² |
| Sammelschiene → DC/DC 24 → 12 V | 24 V | 30 A primär | 40 A | 10–16 mm² |
| DC/DC → 12-V-Sicherungsverteiler | 12 V | 50 A | 60 A | 16 mm² |
| 12-V-Einzelkreise (Licht, Pumpe, Lüfter, Kühlschrank) | 12 V | je Kreis | Einzelabsicherung je Kreis | 1,5–6 mm² |
Laden aus der Lichtmaschine (12 V → 24 V) #
Das Basisfahrzeug hat ein 12-V-Bordnetz, die Aufbaubatterie liegt auf 24 V. Geladen wird deshalb über einen DC/DC-Ladewandler 12 V → 24 V mit eigenem Ladeprofil für LiFePO4. Eine direkte Verbindung der beiden Netze besteht nicht.
Die Ladeleistung richtet sich nicht nach dem technisch Möglichen, sondern nach dem, was die Lichtmaschine dauerhaft abgeben kann. Die Generatorleistung des Fahrzeugs ist noch nicht aus den Fahrzeugunterlagen belegt; die Recherche in Teilekatalogen weist für die Daily-Baureihe auf 90–150 A hin, für die 140-PS-Variante am ehesten 140–150 A. Solange das nicht bestätigt ist, wird die Ladeleistung auf 600–650 W ausgelegt statt auf die zunächst geplanten 800 W. Eine Lichtmaschine am unteren Ende des Bereichs wäre sonst im Leerlauf deutlich belastet.
Auf der 12-V-Eingangsseite entspricht das rund 53–70 A, die zusätzlich zum Fahrzeugbedarf aufgebracht werden. Die Zuleitung von der Starterbatterie wird dafür mit 25–35 mm² ausgeführt und starterbatterienah mit 80–100 A abgesichert.
Zwei fahrzeugspezifische Punkte sind vor der Beschaffung zu klären. Erstens verwenden die Euro-6-Motorisierungen der Baureihe einen geregelten Generator, dessen Spannung lastabhängig schwankt — der Ladewandler muss damit umgehen können, sonst lädt er zu wenig oder startet gar nicht. Zweitens gibt es Hinweise aus der Praxis, dass neuere Fahrzeuge dieser Baureihe keine nutzbare D+-Klemme mehr bereitstellen. Ein Ladewandler, der ein D+- oder Zündungssignal zur Freigabe benötigt, wäre dann nicht ohne Weiteres verwendbar; Geräte mit spannungsbasierter Motorlauferkennung sind vorzuziehen.
Solar, Lichtmaschine und Landstrom sind bewusst als drei getrennte Ladequellen ausgeführt und nicht in einem Kombigerät zusammengefasst. Das hält Fehlersuche und Austausch einfach und vermeidet, dass ein Gerätefehler alle Ladewege gleichzeitig stilllegt.
- Wandlerrichtung
- 12 V → 24 V
- Fahrzeugnetz → Aufbaubatterie
- Ladeleistung (Planung)
- 600–650 WAnnahme
- reduziert von 800 W bis Generatordaten vorliegen
- Eingangsstrom 12 V
- ca. 53–70 AAnnahme
- zusätzlich zum Fahrzeugbedarf
- Zuleitung
- 25–35 mm², 80–100 AAnnahme
- Absicherung starterbatterienah
- Generatorleistung
- tbd — Hinweis 90–150 AReferenz
- aus Teilekatalog, nicht aus Fahrzeugunterlagen
- Reglertyp
- geregelt (Euro 6)Referenz
- Ladewandler muss variable Spannung verarbeiten
- D+-Signal
- fraglichReferenz
- ggf. nicht vorhanden — Gerät ohne D+ bevorzugen
Wechselstromanlage (230 V: Landstrom und Wechselrichter) #
Die 230-V-Anlage wird aus zwei Quellen gespeist: aus dem Wechselrichter am 24-V-Bordnetz und aus dem Landstromanschluss. Beide Quellen sind gegeneinander verriegelt; eine gleichzeitige Einspeisung ist ausgeschlossen.
Der Wechselrichter liefert 3.000 W Dauerleistung als reine Sinusspannung. Diese Größe folgt aus dem geplanten Induktionskochfeld, das als einzelner Verbraucher den Leistungsbedarf bestimmt; alle übrigen 230-V-Verbraucher liegen deutlich darunter. Auf der Gleichstromseite entspricht die Dauerleistung rund 130–140 A bei 24 V — der wesentliche Grund für die Wahl von 24 V statt 12 V, wo derselbe Verbraucher etwa 260–280 A gezogen hätte.
Der Landstromanschluss lädt nicht über den Wechselrichter, sondern über ein eigenes Ladegerät 230 V → 29,2 V mit rund 30 A (etwa 870 W). Auch das ist eine bewusste Trennung: der Wechselrichter bleibt ein reiner Wechselrichter, das Ladegerät ein reines Ladegerät, und beide sind einzeln austauschbar.
Die 230-V-Installation wird nach DIN VDE 0100-721 ausgeführt: Fehlerstrom-Schutzeinrichtung 30 mA, Leitungsschutzschalter, feste Verlegung, Schutzleiterverbindung zum Aufbau und Fahrzeugrahmen. Die Anlage wird vor der Vorführung durch eine Elektrofachkraft geprüft und bestätigt (Anlage A-22).
Als Leitungsmaterial wird durchgehend flexible Gummischlauchleitung H07RN-F verwendet — 3 × 1,5 mm² im Aufbau, 3 × 2,5 mm² für den Einspeisekreis. Starre Installationsleitung nach Art von NYM-J wird nicht verlegt: eindrähtige Leiter brechen unter Dauervibration im Fahrzeug.
Offener Nachweispunkt — Erdungskonzept im Wechselrichterbetrieb: Im Landstrombetrieb liegt ein Netz mit vorhandenem Neutralleiter-Schutzleiter-Bezug an, die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung arbeitet wie in einer Gebäudeinstallation. Im reinen Wechselrichterbetrieb hängt das dagegen davon ab, ob der Wechselrichter am Ausgang eine Verbindung von Neutralleiter und Schutzleiter herstellt. Ohne diese Verbindung ist das Ausgangsnetz erdfrei; ein einzelner Fehler zwischen Außenleiter und Aufbau oder Fahrzeugrahmen treibt dann möglicherweise keinen ausreichenden Fehlerstrom, um die 30-mA-Schutzeinrichtung auszulösen.
Vor der Vorführung ist deshalb zu belegen, wie das gewählte Gerät den Schutzleiter im Inselbetrieb behandelt — hochwertige Wechselrichter schalten dafür ein Erdungsrelais. Der Nachweis erfolgt nicht über die Prüftaste der Schutzeinrichtung, die nur die Mechanik prüft, sondern über eine Fehlerschleifen- und Auslösemessung in beiden Betriebsarten, Landstrom und Wechselrichter. Ergebnis und Messprotokoll gehören zur Bestätigung durch die Elektrofachkraft (Anlage A-22).
Die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung wird mindestens als Typ A ausgeführt. Das Induktionskochfeld enthält gleichrichtende Elektronik; ein Typ AC kann bei glatten Gleichfehlerströmen unwirksam werden.
- Wechselrichter
- 3.000 W Dauer, reine SinusspannungAnnahme
- 24 V → 230 V · Modell offen
- DC-Strom bei Volllast
- ca. 130–140 AAnnahme
- bei 24 V · zum Vergleich 12 V: 260–280 A
- Auslegungsgrund
- Induktionskochfeld
- bestimmender 230-V-Verbraucher
- Landstrom-Ladegerät
- 29,2 V / 30 AAnnahme
- ca. 870 W · getrennt vom Wechselrichter
- Schutzeinrichtung
- RCD 30 mA, mindestens Typ ANorm
- DIN VDE 0100-721 · Typ AC unzureichend wegen Kochfeldelektronik
- Verriegelung
- Landstrom / WechselrichterNorm
- keine gleichzeitige Einspeisung
- Erdung im Inselbetrieb
- offenAnnahme
- N-PE-Bezug am Wechselrichterausgang nachzuweisen
Kapitel 8
Dach-PV / Solar #
Dachbelegung, Befestigung auf dem Sandwichdach und Verschaltung der PV-Anlage.
Auf dem Kabinendach ist eine Photovoltaikanlage mit 800–1.200 Wp vorgesehen. Verwendet werden semiflexible Module, weil sie flach aufliegen, kein Gestell benötigen und deutlich leichter sind als gerahmte Glasmodule — bei einer Kabine, deren Engpass die Hinterachslast ist, ist das der ausschlaggebende Punkt.
Die Anlage lädt über einen MPPT-Laderegler mit 50 A auf die 24-V-Aufbaubatterie. Bei 24 V entspricht das rund 1.400 W Ladeleistung; die Zielbestückung liegt damit im nutzbaren Bereich des Reglers, auch wenn die Module in der Praxis selten ihre Nennleistung erreichen.
Die konkrete Modulauswahl ist noch nicht getroffen und wird bewusst erst nach dem Dachlayout entschieden. Elektrische Auslegung und Nachweisführung sind im Unterabschnitt beschrieben; die Anlage ist damit in ihrer Größenordnung festgelegt, in ihrer Bestückung offen.
- Zielleistung
- 800–1.200 WpAnnahme
- Modultyp
- semiflexibel
- Gewicht und Bauhöhe
- Laderegler
- MPPT 50 A / 200 V PV
- Ladeleistung
- ca. 1.400 W bei 24 VAnnahme
- Modulauswahl
- offen
- nach Dachlayout
Befestigung und Verschaltung (Nachweisführung) #
Die Module werden auf das Sandwichdach geklebt. Vorgesehen ist eine Klebung mit dauerelastischem Konstruktionsklebstoff nach Reinigung und Primerung der GFK-Oberfläche; Durchdringungen des Dachs für Befestigungspunkte werden vermieden. Werden dennoch Schrauben gesetzt, erfolgt das ausschließlich in Lastverteilplatten oder eingeklebte Inserts, nie in den Schaumkern allein.
Flexible Module werden nicht vollflächig ohne Spalt verklebt. Vorgesehen sind Randklebung oder ein definierter Luftspalt, damit die Wärme unter dem Modul abgeführt wird und der Ertrag im Sommer nicht einbricht. Zwischen den Modulen bleiben 40–50 mm Abstand.
Die Verschaltung erfolgt in Reihe zu Strings. Der Laderegler ist für eine PV-Eingangsspannung bis 200 V ausgelegt, sodass mehrere Module in Serie geschaltet werden können; das hält die Ströme und damit die Querschnitte auf der Dachseite klein. Maßgeblich für die Stringlänge ist die Leerlaufspannung der Module bei tiefer Temperatur: die Summe der Voc bei −20 °C muss unter der zulässigen Eingangsspannung des Reglers bleiben. Dieser Nachweis wird mit dem Datenblatt der tatsächlich gewählten Module geführt.
Die Modulauswahl ist bewusst noch offen. Sie wird erst nach dem endgültigen Dachlayout getroffen, weil Lage von Dachluke, Antenne und Laufweg die nutzbare Fläche und damit Modulformat und Stückzahl bestimmen. Erst danach werden Voc, Vmp, Isc, Imp, Temperaturkoeffizient, Bypass-Dioden, Abmessungen und Gewicht der konkreten Module gegen die Anlage gerechnet.
- Zielleistung
- 800–1.200 WpAnnahme
- flexible Module, Auswahl offen
- Laderegler
- MPPT 50 A, PV-Eingang bis 200 V
- ca. 1.400 W Ladeleistung bei 24 V
- Verschaltung
- Reihe zu StringsAnnahme
- Stringlänge nach Voc bei −20 °C
- Befestigung
- Klebung ohne Dachdurchdringung
- sonst Lastverteilplatten / Inserts
- Modulabstand
- 40–50 mm
- Wärmeabfuhr und Montagetoleranz
- Nachweis Modulwahl
- Datenblatt — Anlage A-15
- liegt noch nicht vor
Dachbelegung (Planung)
Draufsicht · Maße in mm
- 6
- 3 Reihen à 2
- 990 Wp
- 18,0 kg
- 58 %
- 4,73 von 8,19 m²
Die Belegung berücksichtigt Randabstand und Modulabstand, aber keine Einbauten. Lage von Dachluke, Antenne und Laufweg ist vor der endgültigen Aufteilung einzutragen (Anlage A-25).
Kapitel 10
Wasseranlage und Heizung #
Tanks, Leitungen und Heizgerät: Einbau, Befestigung und Rückwirkung auf die Massenbilanz.
Kapitel 11
Wohnmobil-Kriterien nach MB 740 #
Abgleich der Mindestkriterien für die Einstufung als Sonder-Kfz Wohnmobil.
Kapitel 13
Regelwerk und tragende Entscheidungen #
Nach welchen Vorschriften gebaut wird und welche Grundentscheidungen dem Aufbau zugrunde liegen.
Dieses Kapitel hält fest, welche Grundentscheidungen getroffen wurden und warum. Entscheidungen, die später revidiert wurden, bleiben mit ihrer Begründung stehen — der Prüfer soll nachvollziehen können, wie der heutige Stand zustande gekommen ist.
| Thema | Entscheidung | Begründung | Kap. |
|---|---|---|---|
| Bordnetzspannung | 24 V statt 12 V | Ein Induktionskochfeld verlangt rund 3 kW Wechselrichterleistung. Bei 12 V wären das 260–280 A Dauerstrom auf der Hauptleitung, bei 24 V 130–140 A. Halbierte Ströme bedeuten kleinere Querschnitte, geringere Verluste und kleinere Sicherungen. | 7 |
| Speichergröße | 2,56 kWh, ausgelegt auf 5,12 kWh | Der tatsächliche Verbrauch des fertigen Fahrzeugs ist unbekannt. Alle Hochstromkomponenten sind für die Endstufe ausgelegt, sodass die Erweiterung nur eine zweite baugleiche Batterie erfordert und nichts doppelt gekauft wird. | 7 |
| Aufbau der Elektrik | Einzelkomponenten statt Kombigerät | Drei getrennte Ladewege (PV, Lichtmaschine, Landstrom) und ein separater Wechselrichter. Ein Gerätefehler legt damit nicht alle Ladewege gleichzeitig still, und einzelne Komponenten sind austauschbar. | 7 |
| PV-Module | semiflexibel, Auswahl offen | Gewicht und Bauhöhe sprechen bei einer Sandwichkabine gegen gerahmte Glasmodule. Die konkrete Bestückung wird erst nach dem Dachlayout festgelegt, weil Luke, Antenne und Laufweg die nutzbare Fläche bestimmen. | 8 |
| Kochstelle | Induktion, elektrisch | Bestimmt die Auslegung der 230-V-Seite und ist die Voraussetzung dafür, dass auf eine feste Flüssiggasanlage verzichtet werden kann. Die Gasentscheidung selbst steht weiterhin aus (Kap. 9). | 7, 9, 11 |
| Hilfsrahmen | U 80 × 50 × 5, Querträger RHS 50 × 50 × 3 | Abwägung zwischen Biegesteifigkeit, Bauhöhe und Schweißaufwand; Anbindung ausschließlich in den von der Aufbaurichtlinie freigegebenen Zonen. | 4 |
Kapitel 14
Anlagen #
Verzeichnis aller Zeichnungen, Datenblätter, Protokolle und Pläne, auf die der Bericht verweist.
Anlagenverzeichnis
36 Anlagen · 1 belegt · 4 in Arbeit · 27 offen · 4 zu entscheiden
| Nr. | Anlage | Kap. | Status |
|---|---|---|---|
| Fahrzeug | |||
| A-01 | Fahrzeugschein / Zulassungsbescheinigung Teil I | 1 | offen |
| A-02 | COC / EG-Übereinstimmungsbescheinigung | 1 | offen |
| A-03 | Iveco Body Builder Instructions (fahrzeugbezogene Fassung) Version und Ausgabedatum vermerken | 1, 4 | offen |
| A-04 | Fotos Chassis vor Umbau | 1 | offen |
| Zeichnungen | |||
| A-05 | Zeichnung Außenschale outer_shell.pdf | 3 | belegt |
| A-06 | Zeichnung Hilfsrahmen Bemaßung Querschnitt und Querträger fehlt | 5 | in Arbeit |
| A-07 | 3D-Modell Hilfsrahmen | 5 | in Arbeit |
| A-08 | 3D-Gesamtmodell | 2 | in Arbeit |
| A-09 | Maßskizze Gesamtfahrzeug (L × B × H, Überhang) | 12 | offen |
| A-10 | Detail Kabine–Hilfsrahmen mit mechanischer Sicherung | 3, 4 | offen |
| Datenblätter | |||
| A-11 | Datenblatt Sandwichpaneel | 3 | offen |
| A-12 | Technisches Merkblatt Strukturkleber und Primer | 3 | offen |
| A-13 | Datenblätter Fenster, Dachluke, Aufbautür | 3 | offen |
| A-14 | Datenblätter Batterie, Wechselrichter, Laderegler, Ladewandler | 7 | in Arbeit |
| A-15 | Datenblatt PV-Module | 8 | offen |
| A-16 | Datenblatt und Einbauanleitung Heizgerät | 10 | zu entscheiden |
| Protokolle | |||
| A-17 | Wiegeprotokoll mit Einzelachslasten (drei Zustände) | 6 | offen |
| A-18 | Schweißprotokoll Hilfsrahmen | 4 | offen |
| A-19 | Montageprotokoll Hilfsrahmen (Schrauben, Momente, Lager) | 4 | offen |
| A-20 | Klebeprotokoll Kabine (Datum, Temperatur, Charge) | 3 | offen |
| A-21 | Montage- und Klebeprotokoll Dach-PV | 8 | offen |
| A-22 | Bestätigung der 230-V-Anlage durch Elektrofachkraft | 7 | offen |
| Systempläne | |||
| A-23 | Schaltplan Gleichstrom und Wechselstrom | 7 | offen |
| A-24 | Verbraucherliste mit Querschnitten und Längen | 7 | offen |
| A-25 | Dachbelegungs- und Strangplan PV | 8 | offen |
| A-26 | Wasserschema (Frisch, Grau, Pumpe, Entlüftung) | 10 | offen |
| A-27 | Gasschema oder Negativnachweis | 9 | zu entscheiden |
| A-28 | Lichtplan Aufbau | 12 | offen |
| Fotodokumentation | |||
| A-29 | Fotos Anbaupunkte und Lagerung | 4 | offen |
| A-30 | Fotos Freigang Kabine zu Fahrerhaus | 4 | offen |
| A-31 | Fotos Ecken, Kanten, Durchdringungen | 3 | offen |
| A-32 | Fotos Elektroinstallation und Batteriebefestigung | 7 | offen |
| A-33 | Fotos Wohnmobil-Kriterien (Bett, Sitz, Kochstelle, Stauraum) | 11 | offen |
| A-34 | Fotos Tanks und Heizungseinbau | 10 | offen |
| Zulassung | |||
| A-35 | Prüfbescheinigung G 607 (falls feste Gasanlage) | 9 | zu entscheiden |
| A-36 | Bescheid der Einzelabnahme nach § 21 | 13 | zu entscheiden |
Die Nummern sind die Referenz für den gesamten Bericht: Verweise in den Kapiteln nennen die Anlagennummer, nicht den Dateinamen. Anlagen mit Status „offen" oder „zu entscheiden" fehlen zur Abnahme.
Kapitel 15
Arbeitsstand und offene Punkte #
Projektinterner Stand — kein Nachweis, sondern die Arbeitsliste zu diesem Bericht.
Empfohlene Reihenfolge #
A. Fahrzeug und Aufbaurichtlinie #
B. Hilfsrahmen und Zeichnung #
C. Kabine und Klebung #
D. Gewicht und Achslasten #
E. Elektrik und Dach-PV #
F. Gas, Wasser, Heizung #
G. Wohnmobil-Kriterien und StVZO #
H. Bereits entschieden #
I. Zur Vorführung bereitzuhaltende Dokumente #
Anhang
Abkürzungen und Begriffe
Alle im Bericht ohne weitere Erklärung verwendeten Kürzel.
- ABE
- Allgemeine Betriebserlaubnis
- Bauteilgenehmigung
- B2B
- Batterie-zu-Batterie-Ladewandler
- Laden aus der Lichtmaschine
- BMS
- Batteriemanagementsystem
- begrenzt Lade- und Entladestrom der Batterie
- Class T
- Sicherungsbauart mit hohem Schaltvermögen
- für Kurzschlussströme von LiFePO4-Batterien
- COC
- Certificate of Conformity
- EG-Übereinstimmungsbescheinigung
- DC/DC-Wandler
- Gleichspannungswandler
- hier 12 → 24 V zum Laden und 24 → 12 V für Verbraucher
- ETFE
- Ethylen-Tetrafluorethylen
- Oberfläche semiflexibler PV-Module
- F.1 / F.2
- Felder im Fahrzeugschein
- technisch zulässige bzw. zulässige Gesamtmasse
- G
- Feld im Fahrzeugschein
- Masse in fahrbereitem Zustand
- G 607
- DVGW-Arbeitsblatt G 607
- Prüfung von Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen
- GFK
- Glasfaserverstärkter Kunststoff
- HA / VA
- Hinterachse / Vorderachse
- HDG
- Feuerverzinkung
- hot dip galvanised
- IBB
- Iveco Body Builder Instructions
- Aufbaurichtlinie des Fahrzeugherstellers
- LiFePO4
- Lithium-Eisenphosphat-Batterie
- LPG
- Flüssiggas
- liquefied petroleum gas
- MB 740
- TÜV-Merkblatt 740
- Kriterien für die Einstufung als Wohnmobil
- MPPT
- Solarladeregler mit Maximum Power Point Tracking
- PUR / PIR
- Polyurethan- / Polyisocyanurat-Hartschaum
- Kernwerkstoff im Sandwich
- RCD
- Fehlerstrom-Schutzeinrichtung
- 30 mA in der 230-V-Anlage
- RHS
- Rechteck-Hohlprofil
- rectangular hollow section
- StVZO
- Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
- VDE 0100-721
- Norm für elektrische Anlagen in Caravans und Wohnmobilen
- Voc
- Leerlaufspannung eines PV-Moduls
- steigt bei Kälte — maßgeblich für die Stringlänge
- Wx
- Widerstandsmoment
- Kennwert für die Biegesteifigkeit eines Profils
- zGG
- Zulässige Gesamtmasse