Einzelabnahme nach § 21 StVZO · Einstufung als Sonder-Kfz Wohnmobil (MB 740)

Baudokumentation GFK-Wohnkabine auf Hilfsrahmen

Iveco Daily 35S14 Chassis-Cab

Revision
E · 13. August 2026
Fahrzeug-Ident.-Nr.
tbd — aus Fahrzeugschein
Ersteller
tbd — Name und Anschrift eintragen

In Bearbeitung — nicht zur Vorführung freigegeben

Kurzfassung

Auf ein Iveco Daily 35S14 Chassis-Cab wird eine selbsttragende GFK-Sandwichkabine aufgebaut. Die Kabine ist vom Fahrerhaus getrennt und über einen Hilfsrahmen aus U-Profilen mit dem Fahrgestell verbunden — vorn elastisch, hinten schubfest, ausschließlich in den von der Aufbaurichtlinie freigegebenen Zonen.

Der Lastpfad ist damit eindeutig: Hauptrahmen → Lagerpunkte → Hilfsrahmen → Querträger → Kabinenboden. Die Verbindung Kabine zu Rahmen ist geklebt und zusätzlich mechanisch gesichert.

Die Massenbilanz ist die kritische Größe des Vorhabens. Vom zulässigen Gesamtgewicht bleiben nach Abzug des nackten Fahrgestells rund 1.720 kg für Aufbau, Personen und Zuladung. Nach heutiger Planung wird dieser Rahmen eingehalten; der eigentliche Engpass ist nicht die Gesamtmasse, sondern die zulässige Hinterachslast.

Die Bordanlage ist ein 24-V-System: 2,56 kWh LiFePO4 (erweiterbar auf 5,12 kWh), 800–1.200 Wp Dach-PV, ein Wechselrichter mit 3.000 W für das Induktionskochfeld, eine 12-V-Ebene über DC/DC-Wandler und eine 230-V-Anlage mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtung. Die Wahl von 24 V folgt aus dem Leistungsbedarf der Kochstelle und halbiert die Ströme in der Hochstromverkabelung. Ob zusätzlich eine feste Flüssiggasanlage verbaut wird, ist noch nicht entschieden; die Entscheidungsvorlage steht in Kap. 9.

Belegt oder festgelegt

  • —Konstruktionsprinzip und Lastpfad einschließlich Profilwahl mit Abwägung (Kap. 4)
  • —Nutzlastbudget und Sensitivität gegenüber der Kabinenmasse (Kap. 6)
  • —Auslegung von PV-Anlage, Bordnetz und Absicherungskonzept (Kap. 7–8)
  • —Zeichnung der Außenschale; Zeichnung des Hilfsrahmens im Aufbau (Kap. 3, 5)

Offen bis zur Vorführung

  • —Fahrzeugschein und fahrzeugbezogene Aufbaurichtlinie liegen noch nicht vor — alle Massen sind bis dahin Planung (Kap. 1)
  • —Wiegeprotokoll mit Einzelachslasten steht aus (Kap. 6)
  • —Energiekonzept Gas / Diesel / elektrisch ist nicht entschieden und blockiert Kap. 9–11
  • —Elektrik: Datenblätter, Schaltplan, Strangplan und Installationsfotos fehlen; Wechselrichter, Ladewandler und PV-Module sind noch nicht ausgewählt (Kap. 7–8)
  • —Generatorleistung des Basisfahrzeugs ist unbekannt und begrenzt die Ladeleistung aus der Lichtmaschine (Kap. 1, 7)
  • —Erdungskonzept der 230-V-Anlage im Wechselrichterbetrieb ist nicht nachgewiesen; ohne Neutralleiter-Schutzleiter-Bezug ist die Auslösung der 30-mA-Schutzeinrichtung im Inselbetrieb nicht sichergestellt (Kap. 7)
  • —Zur vorgesehenen Batterie liegt kein technisches Datenblatt vor; Dauerentladestrom, Kälteabschaltung und Freigabe für Parallelbetrieb sind unbelegt (Kap. 7, Anlage A-14)
  • —Dachbelegung ist noch nicht maßstäblich nachgewiesen — Modulfeld, Dachluke, Antenne und Laufweg konkurrieren um dieselbe Fläche (Kap. 8)
  • —Maße, Beleuchtung und Fotos am fertigen Fahrzeug folgen zum Abschluss (Kap. 11–12)
Dokument
Baudokumentation / Prüfbericht
Rev. E
Verfahren
Einzelabnahme § 21 StVZONorm
Ziel-Einstufung
Sonder-Kfz WohnmobilNorm
TÜV-Merkblatt 740
Basisfahrzeug
Iveco Daily 35S14Katalog
Chassis-Cab
Aufbau
GFK-Sandwichkabine auf Hilfsrahmen
Stand
13.08.2026
siehe Änderungsverzeichnis

Verbindlichkeit der Angaben

  • Schein verbindlich — Fahrzeugschein, COC, Aufbaurichtlinie, Norm.
  • Waage belastbar — Datenblatt, Wiege-, Klebe- oder Montageprotokoll, bemaßte Zeichnung.
  • Katalog Planung — Katalogwert, Annahme, Referenzaufbau. Wird bis zur Abnahme ersetzt.

Änderungsverzeichnis

Rev.StandÄnderung
A06/2026Ersterstellung: Kapitelstruktur, Basisfahrzeug, Kabinenkonzept, Anlagenverzeichnis.
B29.07.2026Hilfsrahmen festgelegt (U 80 × 50 × 5, Querträger RHS 50 × 50 × 3) mit Abwägung; Nutzlastbudget 35S14 in Kap. 1 und 6; Arbeitsstand zu Kap. 15 ausgebaut; Beschaffung als eigenes Dokument getrennt.
C30.07.2026Durchgehende Textfassung aller Kapitel mit Verbindlichkeitsstufen; neue Nachweispunkte: Fenster und Luken (Kap. 3), Freigang zum Fahrerhaus und Korrosionsschutz (Kap. 4), Reifentragfähigkeit und Sensitivität der Massenbilanz (Kap. 6), Unterfahrschutz und seitliche Kenntlichmachung (Kap. 12); Entscheidungsvorlage Energiekonzept (Kap. 9); Entscheidungsprotokoll (Kap. 13); nummeriertes Anlagenverzeichnis (Kap. 14).
D12.08.2026Bordnetz von 12 V auf 24 V umgestellt (Kap. 7): 2,56 kWh LiFePO4 mit Ausbaupfad auf 5,12 kWh, 3-kW-Wechselrichter für Induktionskochfeld, 12-V-Ebene über DC/DC-Wandler, getrennte Ladewege für PV, Lichtmaschine und Landstrom; neuer Abschnitt zum Laden aus der Lichtmaschine; Dach-PV auf 800–1.200 Wp mit Reihenverschaltung und offener Modulwahl neu gefasst (Kap. 8); Entscheidungen zu Bordnetzspannung, Speichergröße und Kochstelle protokolliert (Kap. 13).
E13.08.2026Ergänzungen aus der Bauteilrecherche (Kap. 7 und 8): Erdungskonzept der 230-V-Anlage im Wechselrichterbetrieb als offener Nachweispunkt aufgenommen, Fehlerstrom-Schutzeinrichtung auf mindestens Typ A festgelegt; Abschaltreihenfolge Wechselrichter/BMS, Stromanstieg bei sinkender Batteriespannung, Shunt-Anschluss und Belüftung des Einbauraums ergänzt; Ladeleistung aus der Lichtmaschine auf 600–650 W reduziert, bis die Generatorleistung belegt ist, samt Hinweis auf geregelten Generator und fragliche D+-Klemme; maßstäbliche Dachbelegung vor Modulbestellung als Nachweispunkt ergänzt; Leitungsmaterial der 230-V-Anlage auf H07RN-F festgelegt.

Kapitel 1

Basisfahrzeug Iveco Daily 35S14 #

Verbindliche Ausgangsdaten des Basisfahrzeugs: Typ, Massen, Achslasten, Aufbaurichtlinie.

Katalogmassen des nackten Chassis-Cab 35S14 (Euro 6, Schaltgetriebe) #

Was im Katalogwert enthalten ist — und was nicht #

Kapitel 2

3D-Gesamtmodell #

Geometrische Übersicht des Gesamtfahrzeugs — Anschauungsmittel, kein Maßnachweis.

Was das Modell zeigt — und was nicht #

base.glb
Gesamtfahrzeug
Datei
subframe.glb
Hilfsrahmen · Kap. 5
Datei

3D-Modell wird bei Sicht geladen

Kapitel 3

GFK-Kabine & Materialien #

Bauweise, Werkstoffe und Fügetechnik der Wohnkabine mit den zugehörigen Produktnachweisen.

Durchdringungen der Außenhaut #

Fenster, Luken und Aufbautür #

outer_shell.pdf

Außenschale Projekt

outer_shell.pdf

Kapitel 4

Hilfsrahmen und Anbindung an das Fahrgestell #

Konstruktion, Lagerung und Verschraubung des Hilfsrahmens nach IBB — das tragende Kernkapitel.

Profilauswahl und Abwägung #

Herkunft der Zahlen: IBB und Referenzbauten #

Massenabschätzung des Hilfsrahmens (Planung) #

Warum offenes U-Profil und nicht Vierkantrohr #

Ebenen des Lastpfads #

Anbaupunkte und Lagerung #

Freigang zum Fahrerhaus #

Korrosionsschutz und Werkstoffpaarungen #

Kapitel 5

Hilfsrahmen — Zeichnung und 3D-Modell #

Zeichnerischer Maßnachweis zu der in Kap. 4 festgelegten Konstruktion.

subframe.pdf

2D Projekt

subframe.pdf

subframe.glb
3D Projekt
Datei

3D-Modell wird bei Sicht geladen

Kapitel 6

Gewicht & Achslasten #

Massenbilanz und Achslastnachweis gegen die Eintragungen im Fahrzeugschein.

Nutzlastbudget (Planung, vor Schein und Waage) #

Zielmassen des Aufbaus (Planungsband) #

Achslastergebnis #

Reifen und Achslastreserve #

Schlussfolgerung: trägt das Budget? #

Achslastrechner (Planung)

Hebelarme ab Mitte Vorderachse · ersetzt keine Wiegung

Zustand
PositionMasse [kg]Hebel VA [mm]auf VAauf HA
Chassis-Cab (gemessen/geschätzt)1.780direkt1.300480
Hilfsrahmen 3169
GFK-Kabine leer 102348
Innenausbau 51174
Dach-PV 414
Batterie + Elektrik 1832
Frischwasser 3169
Abwasser 951
Personen 2 × 75 kg 12228
Gepäck / Zuladung — nicht in diesem Zustand——

Gesamtmasse

2.933 von 3.500 kg

567 kg Reserve

Vorderachse

1.667 von 1.900 kg

233 kg Reserve

Hinterachse

1.266 von 2.240 kg

974 kg Reserve

Zustand „reisefertig". Alle Eingaben sind Planungswerte; die Grenzwerte sind aus dem Fahrzeugschein zu übernehmen und das Ergebnis durch eine Achswaage zu bestätigen (Anlage A-17).

Kapitel 7

Elektrik (DC / AC) #

Aufbau, Absicherung und Ausführung der 24-V-Gleichstromanlage, der abgeleiteten 12-V-Ebene und der 230-V-Anlage nach DIN VDE 0100-721.

Die Bordanlage ist als 24-V-System aufgebaut. Ausschlaggebend ist der 230-V-Leistungsbedarf: mit einem Induktionskochfeld als bestimmendem Verbraucher wird ein Wechselrichter mit 3.000 W Dauerleistung benötigt. Bei 12 V wären dafür 260–280 A über die Hauptleitung zu führen, bei 24 V sind es 130–140 A. Das halbiert Ströme, Querschnitte und Verluste in der gesamten Hochstromverkabelung.

Die Anlage ist modular aus Einzelkomponenten aufgebaut, nicht als Kombigerät. Es gibt drei voneinander unabhängige Ladewege — Photovoltaik über einen MPPT-Laderegler, Lichtmaschine über einen DC/DC-Ladewandler und Landstrom über ein eigenes Ladegerät — und einen davon getrennten Wechselrichter für die 230-V-Seite. Ausfall oder Austausch einer Komponente legt damit nicht die gesamte Anlage still.

Die Speicherkapazität startet bei 2,56 kWh und ist auf 5,12 kWh erweiterbar. Alle übrigen Komponenten sind bereits für die größere Stufe ausgelegt, sodass für die Erweiterung nur die zweite Batterie hinzukommt.

Sämtliche Angaben in diesem Kapitel sind Planungsstand. Datenblätter der Komponenten (Anlage A-14), Schaltplan (A-23) und Verbraucherliste mit Längen und Querschnitten (A-24) liegen noch nicht vor.

Systemspannung Aufbau
24 V DC
Speicher
2,56 kWh LiFePO4
24 V / 100 Ah · erweiterbar auf 5,12 kWh
230-V-Leistung
3.000 W Dauer
reine Sinusspannung
Ladewege
PV · Lichtmaschine · Landstrom
drei getrennte Geräte
12-V-Verbraucher
über DC/DC 50 A
600 W
Norm
DIN VDE 0100-721Norm
230-V-Anlage

Gleichstromanlage (24 V Bordnetz mit 12-V-Ebene) #

Das Bordnetz ist als 24-V-Anlage ausgeführt. Speicher ist eine LiFePO4-Batterie 24 V / 100 Ah mit einem Energieinhalt von 2,56 kWh und integriertem Batteriemanagementsystem. Alle Hochstromkomponenten — Wechselrichter, Laderegler, Sammelschienen, Hauptsicherung, Hauptleitungen — sind bereits für den Endausbau auf 200 Ah (5,12 kWh) ausgelegt. Die Erweiterung erfolgt später durch eine zweite, baugleiche Batterie in Parallelschaltung; dafür ist die Parallelfreigabe des Herstellers erforderlich.

Die 12-V-Verbraucher — Beleuchtung, Wasserpumpe, Lüfter, Kühlschrank, Heizungssteuerung, USB — werden über einen DC/DC-Wandler 24 V → 12 V mit 50 A (600 W) versorgt und erst hinter dem Wandler in Einzelkreise aufgeteilt und abgesichert. Das Fahrzeug behält damit ein 12-V-Verbrauchernetz, ohne dass die Hochstromseite auf 12 V ausgelegt werden muss.

Verbraucher, die es als 24-V-Ausführung gibt — Standheizung, Boiler, USB-C-Ladedosen —, werden direkt an den 24-V-Bus gelegt und nicht hinter den Wandler. Das hält die Spitzenlast der 12-V-Ebene bei rund einem Drittel ihrer Kapazität statt bei drei Vierteln und vermeidet eine unnötige zweite Wandlung.

Sternpunkt der Anlage sind zwei Sammelschienen für Plus und Minus mit mindestens 300 A Belastbarkeit. Unmittelbar am Pluspol der Batterie sitzt die Hauptsicherung, im Minuspfad der Shunt des Batteriemonitors. Verbraucher werden nicht direkt an die Batteriepole geklemmt.

Die Absicherung der Hauptleitung wird nach dem maximalen Dauerstrom des Wechselrichters, dem gewählten Querschnitt und der tatsächlichen Leitungslänge festgelegt; der Planungswert liegt bei 200–250 A. Wegen des hohen prospektiven Kurzschlussstroms einer LiFePO4-Batterie ist eine Sicherung der Class-T-Klasse vorgesehen. Die endgültige Auswahl erfolgt gegen das Datenblatt des Wechselrichters (Anlage A-14) und gegen die Dauerstrombelastbarkeit des gewählten Querschnitts — nicht allein nach dem Spannungsfall.

Abschaltreihenfolge: der Wechselrichter muss bei Unterspannung abschalten, bevor das Batteriemanagementsystem die Batterie hart trennt. Trennt das BMS zuerst, sieht der Wechselrichter unter Last einen abrupt offenen Kreis, was Eingangsstufe und BMS-Endstufen belastet. Die Abschaltschwellen beider Geräte sind daher vor der Inbetriebnahme gegeneinander zu prüfen und, soweit einstellbar, gestaffelt zu parametrieren.

Zu beachten ist dabei, dass der Batteriestrom mit sinkender Spannung steigt: der Wechselrichter entnimmt annähernd konstante Leistung, sodass aus rund 139 A bei Nennspannung gegen Ende der Entladung etwa 151 A werden. Die Reserve des BMS wird also genau dann kleiner, wenn sie gebraucht wird. Der Einschaltstromstoß beim Zuschalten des Wechselrichters und beim Anlaufen des Kochfelds ist gegen die Kurzschluss- und Überstromauslösung des BMS zu prüfen.

Der Shunt des Batteriemonitors sitzt im Minuspfad unmittelbar an der Batterie, sodass alle Lade- und Entladeströme über ihn laufen. Sämtliche Minusleitungen von Verbrauchern und Ladequellen werden an die Minus-Sammelschiene hinter dem Shunt geführt, nicht an den Batteriepol. Das gilt ausdrücklich auch für die Minusseite eines nicht galvanisch getrennten Ladewandlers, dessen Fahrzeugmasse sonst am Shunt vorbei einen zweiten Rückweg bildet und die Messung verfälscht.

Der Einbauraum von Batterie und Wechselrichter wird belüftet. Der Wechselrichter gibt bei Dauerlast Verlustwärme ab, die Batterie darf zum Laden nicht unter 0 °C liegen. Beides ist bei der Wahl des Einbauorts zu berücksichtigen: nicht in einem ungedämmten Staukasten und nicht in einem geschlossenen Möbelkorpus ohne Luftweg.

Systemspannung
24 V DC
Nennspannung Batterie 25,6 V
Batterie
LiFePO4 24 V / 100 AhAnnahme
2,56 kWh · BMS 200 A · Datenblatt steht aus
Ausbaustufe
200 Ah / 5,12 kWhAnnahme
zweite baugleiche Batterie parallel
12-V-Ebene
DC/DC 24 → 12 V, 50 A
600 W für das gesamte 12-V-Netz
Hauptsicherung
200–250 AAnnahme
Class T · Wert nach Wechselrichter-Datenblatt
Hauptleitung
35–50 mm²Annahme
Batterie → Wechselrichter · nach Länge final
Batteriemonitor
Shunt 500 A
im Minuspfad, vor der Minus-Sammelschiene
KreisSpannungBemessungsstromAbsicherung (Planung)Querschnitt (Planung)
Batterie → Hauptsicherung → Plus-Sammelschiene24 VSummenstrom200–250 A Class T35–50 mm²
Sammelschiene → Wechselrichter 3 kW24 V130–140 A Dauernach Herstellerangabe35–50 mm²
Solarladeregler → Sammelschiene24 V50 A60–63 A16–25 mm²
Ladewandler Lichtmaschine → Sammelschiene24 V25–30 A40 A16–25 mm²
Sammelschiene → DC/DC 24 → 12 V24 V30 A primär40 A10–16 mm²
DC/DC → 12-V-Sicherungsverteiler12 V50 A60 A16 mm²
12-V-Einzelkreise (Licht, Pumpe, Lüfter, Kühlschrank)12 Vje KreisEinzelabsicherung je Kreis1,5–6 mm²

Laden aus der Lichtmaschine (12 V → 24 V) #

Das Basisfahrzeug hat ein 12-V-Bordnetz, die Aufbaubatterie liegt auf 24 V. Geladen wird deshalb über einen DC/DC-Ladewandler 12 V → 24 V mit eigenem Ladeprofil für LiFePO4. Eine direkte Verbindung der beiden Netze besteht nicht.

Die Ladeleistung richtet sich nicht nach dem technisch Möglichen, sondern nach dem, was die Lichtmaschine dauerhaft abgeben kann. Die Generatorleistung des Fahrzeugs ist noch nicht aus den Fahrzeugunterlagen belegt; die Recherche in Teilekatalogen weist für die Daily-Baureihe auf 90–150 A hin, für die 140-PS-Variante am ehesten 140–150 A. Solange das nicht bestätigt ist, wird die Ladeleistung auf 600–650 W ausgelegt statt auf die zunächst geplanten 800 W. Eine Lichtmaschine am unteren Ende des Bereichs wäre sonst im Leerlauf deutlich belastet.

Auf der 12-V-Eingangsseite entspricht das rund 53–70 A, die zusätzlich zum Fahrzeugbedarf aufgebracht werden. Die Zuleitung von der Starterbatterie wird dafür mit 25–35 mm² ausgeführt und starterbatterienah mit 80–100 A abgesichert.

Zwei fahrzeugspezifische Punkte sind vor der Beschaffung zu klären. Erstens verwenden die Euro-6-Motorisierungen der Baureihe einen geregelten Generator, dessen Spannung lastabhängig schwankt — der Ladewandler muss damit umgehen können, sonst lädt er zu wenig oder startet gar nicht. Zweitens gibt es Hinweise aus der Praxis, dass neuere Fahrzeuge dieser Baureihe keine nutzbare D+-Klemme mehr bereitstellen. Ein Ladewandler, der ein D+- oder Zündungssignal zur Freigabe benötigt, wäre dann nicht ohne Weiteres verwendbar; Geräte mit spannungsbasierter Motorlauferkennung sind vorzuziehen.

Solar, Lichtmaschine und Landstrom sind bewusst als drei getrennte Ladequellen ausgeführt und nicht in einem Kombigerät zusammengefasst. Das hält Fehlersuche und Austausch einfach und vermeidet, dass ein Gerätefehler alle Ladewege gleichzeitig stilllegt.

Wandlerrichtung
12 V → 24 V
Fahrzeugnetz → Aufbaubatterie
Ladeleistung (Planung)
600–650 WAnnahme
reduziert von 800 W bis Generatordaten vorliegen
Eingangsstrom 12 V
ca. 53–70 AAnnahme
zusätzlich zum Fahrzeugbedarf
Zuleitung
25–35 mm², 80–100 AAnnahme
Absicherung starterbatterienah
Generatorleistung
tbd — Hinweis 90–150 AReferenz
aus Teilekatalog, nicht aus Fahrzeugunterlagen
Reglertyp
geregelt (Euro 6)Referenz
Ladewandler muss variable Spannung verarbeiten
D+-Signal
fraglichReferenz
ggf. nicht vorhanden — Gerät ohne D+ bevorzugen

Wechselstromanlage (230 V: Landstrom und Wechselrichter) #

Die 230-V-Anlage wird aus zwei Quellen gespeist: aus dem Wechselrichter am 24-V-Bordnetz und aus dem Landstromanschluss. Beide Quellen sind gegeneinander verriegelt; eine gleichzeitige Einspeisung ist ausgeschlossen.

Der Wechselrichter liefert 3.000 W Dauerleistung als reine Sinusspannung. Diese Größe folgt aus dem geplanten Induktionskochfeld, das als einzelner Verbraucher den Leistungsbedarf bestimmt; alle übrigen 230-V-Verbraucher liegen deutlich darunter. Auf der Gleichstromseite entspricht die Dauerleistung rund 130–140 A bei 24 V — der wesentliche Grund für die Wahl von 24 V statt 12 V, wo derselbe Verbraucher etwa 260–280 A gezogen hätte.

Der Landstromanschluss lädt nicht über den Wechselrichter, sondern über ein eigenes Ladegerät 230 V → 29,2 V mit rund 30 A (etwa 870 W). Auch das ist eine bewusste Trennung: der Wechselrichter bleibt ein reiner Wechselrichter, das Ladegerät ein reines Ladegerät, und beide sind einzeln austauschbar.

Die 230-V-Installation wird nach DIN VDE 0100-721 ausgeführt: Fehlerstrom-Schutzeinrichtung 30 mA, Leitungsschutzschalter, feste Verlegung, Schutzleiterverbindung zum Aufbau und Fahrzeugrahmen. Die Anlage wird vor der Vorführung durch eine Elektrofachkraft geprüft und bestätigt (Anlage A-22).

Als Leitungsmaterial wird durchgehend flexible Gummischlauchleitung H07RN-F verwendet — 3 × 1,5 mm² im Aufbau, 3 × 2,5 mm² für den Einspeisekreis. Starre Installationsleitung nach Art von NYM-J wird nicht verlegt: eindrähtige Leiter brechen unter Dauervibration im Fahrzeug.

Offener Nachweispunkt — Erdungskonzept im Wechselrichterbetrieb: Im Landstrombetrieb liegt ein Netz mit vorhandenem Neutralleiter-Schutzleiter-Bezug an, die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung arbeitet wie in einer Gebäudeinstallation. Im reinen Wechselrichterbetrieb hängt das dagegen davon ab, ob der Wechselrichter am Ausgang eine Verbindung von Neutralleiter und Schutzleiter herstellt. Ohne diese Verbindung ist das Ausgangsnetz erdfrei; ein einzelner Fehler zwischen Außenleiter und Aufbau oder Fahrzeugrahmen treibt dann möglicherweise keinen ausreichenden Fehlerstrom, um die 30-mA-Schutzeinrichtung auszulösen.

Vor der Vorführung ist deshalb zu belegen, wie das gewählte Gerät den Schutzleiter im Inselbetrieb behandelt — hochwertige Wechselrichter schalten dafür ein Erdungsrelais. Der Nachweis erfolgt nicht über die Prüftaste der Schutzeinrichtung, die nur die Mechanik prüft, sondern über eine Fehlerschleifen- und Auslösemessung in beiden Betriebsarten, Landstrom und Wechselrichter. Ergebnis und Messprotokoll gehören zur Bestätigung durch die Elektrofachkraft (Anlage A-22).

Die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung wird mindestens als Typ A ausgeführt. Das Induktionskochfeld enthält gleichrichtende Elektronik; ein Typ AC kann bei glatten Gleichfehlerströmen unwirksam werden.

Wechselrichter
3.000 W Dauer, reine SinusspannungAnnahme
24 V → 230 V · Modell offen
DC-Strom bei Volllast
ca. 130–140 AAnnahme
bei 24 V · zum Vergleich 12 V: 260–280 A
Auslegungsgrund
Induktionskochfeld
bestimmender 230-V-Verbraucher
Landstrom-Ladegerät
29,2 V / 30 AAnnahme
ca. 870 W · getrennt vom Wechselrichter
Schutzeinrichtung
RCD 30 mA, mindestens Typ ANorm
DIN VDE 0100-721 · Typ AC unzureichend wegen Kochfeldelektronik
Verriegelung
Landstrom / WechselrichterNorm
keine gleichzeitige Einspeisung
Erdung im Inselbetrieb
offenAnnahme
N-PE-Bezug am Wechselrichterausgang nachzuweisen

Kapitel 8

Dach-PV / Solar #

Dachbelegung, Befestigung auf dem Sandwichdach und Verschaltung der PV-Anlage.

Auf dem Kabinendach ist eine Photovoltaikanlage mit 800–1.200 Wp vorgesehen. Verwendet werden semiflexible Module, weil sie flach aufliegen, kein Gestell benötigen und deutlich leichter sind als gerahmte Glasmodule — bei einer Kabine, deren Engpass die Hinterachslast ist, ist das der ausschlaggebende Punkt.

Die Anlage lädt über einen MPPT-Laderegler mit 50 A auf die 24-V-Aufbaubatterie. Bei 24 V entspricht das rund 1.400 W Ladeleistung; die Zielbestückung liegt damit im nutzbaren Bereich des Reglers, auch wenn die Module in der Praxis selten ihre Nennleistung erreichen.

Die konkrete Modulauswahl ist noch nicht getroffen und wird bewusst erst nach dem Dachlayout entschieden. Elektrische Auslegung und Nachweisführung sind im Unterabschnitt beschrieben; die Anlage ist damit in ihrer Größenordnung festgelegt, in ihrer Bestückung offen.

Zielleistung
800–1.200 WpAnnahme
Modultyp
semiflexibel
Gewicht und Bauhöhe
Laderegler
MPPT 50 A / 200 V PV
Ladeleistung
ca. 1.400 W bei 24 VAnnahme
Modulauswahl
offen
nach Dachlayout

Befestigung und Verschaltung (Nachweisführung) #

Die Module werden auf das Sandwichdach geklebt. Vorgesehen ist eine Klebung mit dauerelastischem Konstruktionsklebstoff nach Reinigung und Primerung der GFK-Oberfläche; Durchdringungen des Dachs für Befestigungspunkte werden vermieden. Werden dennoch Schrauben gesetzt, erfolgt das ausschließlich in Lastverteilplatten oder eingeklebte Inserts, nie in den Schaumkern allein.

Flexible Module werden nicht vollflächig ohne Spalt verklebt. Vorgesehen sind Randklebung oder ein definierter Luftspalt, damit die Wärme unter dem Modul abgeführt wird und der Ertrag im Sommer nicht einbricht. Zwischen den Modulen bleiben 40–50 mm Abstand.

Die Verschaltung erfolgt in Reihe zu Strings. Der Laderegler ist für eine PV-Eingangsspannung bis 200 V ausgelegt, sodass mehrere Module in Serie geschaltet werden können; das hält die Ströme und damit die Querschnitte auf der Dachseite klein. Maßgeblich für die Stringlänge ist die Leerlaufspannung der Module bei tiefer Temperatur: die Summe der Voc bei −20 °C muss unter der zulässigen Eingangsspannung des Reglers bleiben. Dieser Nachweis wird mit dem Datenblatt der tatsächlich gewählten Module geführt.

Die Modulauswahl ist bewusst noch offen. Sie wird erst nach dem endgültigen Dachlayout getroffen, weil Lage von Dachluke, Antenne und Laufweg die nutzbare Fläche und damit Modulformat und Stückzahl bestimmen. Erst danach werden Voc, Vmp, Isc, Imp, Temperaturkoeffizient, Bypass-Dioden, Abmessungen und Gewicht der konkreten Module gegen die Anlage gerechnet.

Zielleistung
800–1.200 WpAnnahme
flexible Module, Auswahl offen
Laderegler
MPPT 50 A, PV-Eingang bis 200 V
ca. 1.400 W Ladeleistung bei 24 V
Verschaltung
Reihe zu StringsAnnahme
Stringlänge nach Voc bei −20 °C
Befestigung
Klebung ohne Dachdurchdringung
sonst Lastverteilplatten / Inserts
Modulabstand
40–50 mm
Wärmeabfuhr und Montagetoleranz
Nachweis Modulwahl
Datenblatt — Anlage A-15Datenblatt
liegt noch nicht vor

Dachbelegung (Planung)

Draufsicht · Maße in mm

Ausrichtung
Module
6
3 Reihen à 2
Leistung
990 Wp
Masse
18,0 kg
Belegung
58 %
4,73 von 8,19 m²

Die Belegung berücksichtigt Randabstand und Modulabstand, aber keine Einbauten. Lage von Dachluke, Antenne und Laufweg ist vor der endgültigen Aufteilung einzutragen (Anlage A-25).

Kapitel 9

Flüssiggasanlage oder Negativnachweis #

Entweder Nachweis einer geprüften Flüssiggasanlage nach G 607 oder eindeutiger Negativnachweis.

Entscheidungsvorlage: Gas, Diesel oder rein elektrisch #

Belüftung (nur bei fester Gasanlage) #

Negativnachweis (falls keine feste Gasanlage) #

Kapitel 10

Wasseranlage und Heizung #

Tanks, Leitungen und Heizgerät: Einbau, Befestigung und Rückwirkung auf die Massenbilanz.

Kapitel 11

Wohnmobil-Kriterien nach MB 740 #

Abgleich der Mindestkriterien für die Einstufung als Sonder-Kfz Wohnmobil.

Kapitel 12

Abmessungen, Beleuchtung und Sicht (StVZO) #

Die verkehrsrechtliche Seite des Aufbaus: Maße, Überhang, Licht, Sicht, Radabdeckung.

Was sich durch den Aufbau neu bewerten lässt #

Kapitel 13

Regelwerk und tragende Entscheidungen #

Nach welchen Vorschriften gebaut wird und welche Grundentscheidungen dem Aufbau zugrunde liegen.

Dieses Kapitel hält fest, welche Grundentscheidungen getroffen wurden und warum. Entscheidungen, die später revidiert wurden, bleiben mit ihrer Begründung stehen — der Prüfer soll nachvollziehen können, wie der heutige Stand zustande gekommen ist.

ThemaEntscheidungBegründungKap.
Bordnetzspannung24 V statt 12 VEin Induktionskochfeld verlangt rund 3 kW Wechselrichterleistung. Bei 12 V wären das 260–280 A Dauerstrom auf der Hauptleitung, bei 24 V 130–140 A. Halbierte Ströme bedeuten kleinere Querschnitte, geringere Verluste und kleinere Sicherungen.7
Speichergröße2,56 kWh, ausgelegt auf 5,12 kWhDer tatsächliche Verbrauch des fertigen Fahrzeugs ist unbekannt. Alle Hochstromkomponenten sind für die Endstufe ausgelegt, sodass die Erweiterung nur eine zweite baugleiche Batterie erfordert und nichts doppelt gekauft wird.7
Aufbau der ElektrikEinzelkomponenten statt KombigerätDrei getrennte Ladewege (PV, Lichtmaschine, Landstrom) und ein separater Wechselrichter. Ein Gerätefehler legt damit nicht alle Ladewege gleichzeitig still, und einzelne Komponenten sind austauschbar.7
PV-Modulesemiflexibel, Auswahl offenGewicht und Bauhöhe sprechen bei einer Sandwichkabine gegen gerahmte Glasmodule. Die konkrete Bestückung wird erst nach dem Dachlayout festgelegt, weil Luke, Antenne und Laufweg die nutzbare Fläche bestimmen.8
KochstelleInduktion, elektrischBestimmt die Auslegung der 230-V-Seite und ist die Voraussetzung dafür, dass auf eine feste Flüssiggasanlage verzichtet werden kann. Die Gasentscheidung selbst steht weiterhin aus (Kap. 9).7, 9, 11
HilfsrahmenU 80 × 50 × 5, Querträger RHS 50 × 50 × 3Abwägung zwischen Biegesteifigkeit, Bauhöhe und Schweißaufwand; Anbindung ausschließlich in den von der Aufbaurichtlinie freigegebenen Zonen.4

Kapitel 14

Anlagen #

Verzeichnis aller Zeichnungen, Datenblätter, Protokolle und Pläne, auf die der Bericht verweist.

CAD (Projekt) #

outer_shell.pdf
Kap. 3
Datei
subframe.pdf
Kap. 5
Datei
subframe.glb
Kap. 5
Datei

Beschaffung (nicht Teil des Nachweises) #

Protokolle #

Systempläne #

Zulassung (nach Prüfung) #

Fotos #

Anlagenverzeichnis

36 Anlagen · 1 belegt · 4 in Arbeit · 27 offen · 4 zu entscheiden

Nr.AnlageKap.Status
Fahrzeug
A-01Fahrzeugschein / Zulassungsbescheinigung Teil I 1offen
A-02COC / EG-Übereinstimmungsbescheinigung 1offen
A-03Iveco Body Builder Instructions (fahrzeugbezogene Fassung) Version und Ausgabedatum vermerken1, 4offen
A-04Fotos Chassis vor Umbau 1offen
Zeichnungen
A-05Zeichnung Außenschale outer_shell.pdf3belegt
A-06Zeichnung Hilfsrahmen Bemaßung Querschnitt und Querträger fehlt5in Arbeit
A-073D-Modell Hilfsrahmen 5in Arbeit
A-083D-Gesamtmodell 2in Arbeit
A-09Maßskizze Gesamtfahrzeug (L × B × H, Überhang) 12offen
A-10Detail Kabine–Hilfsrahmen mit mechanischer Sicherung 3, 4offen
Datenblätter
A-11Datenblatt Sandwichpaneel 3offen
A-12Technisches Merkblatt Strukturkleber und Primer 3offen
A-13Datenblätter Fenster, Dachluke, Aufbautür 3offen
A-14Datenblätter Batterie, Wechselrichter, Laderegler, Ladewandler 7in Arbeit
A-15Datenblatt PV-Module 8offen
A-16Datenblatt und Einbauanleitung Heizgerät 10zu entscheiden
Protokolle
A-17Wiegeprotokoll mit Einzelachslasten (drei Zustände) 6offen
A-18Schweißprotokoll Hilfsrahmen 4offen
A-19Montageprotokoll Hilfsrahmen (Schrauben, Momente, Lager) 4offen
A-20Klebeprotokoll Kabine (Datum, Temperatur, Charge) 3offen
A-21Montage- und Klebeprotokoll Dach-PV 8offen
A-22Bestätigung der 230-V-Anlage durch Elektrofachkraft 7offen
Systempläne
A-23Schaltplan Gleichstrom und Wechselstrom 7offen
A-24Verbraucherliste mit Querschnitten und Längen 7offen
A-25Dachbelegungs- und Strangplan PV 8offen
A-26Wasserschema (Frisch, Grau, Pumpe, Entlüftung) 10offen
A-27Gasschema oder Negativnachweis 9zu entscheiden
A-28Lichtplan Aufbau 12offen
Fotodokumentation
A-29Fotos Anbaupunkte und Lagerung 4offen
A-30Fotos Freigang Kabine zu Fahrerhaus 4offen
A-31Fotos Ecken, Kanten, Durchdringungen 3offen
A-32Fotos Elektroinstallation und Batteriebefestigung 7offen
A-33Fotos Wohnmobil-Kriterien (Bett, Sitz, Kochstelle, Stauraum) 11offen
A-34Fotos Tanks und Heizungseinbau 10offen
Zulassung
A-35Prüfbescheinigung G 607 (falls feste Gasanlage) 9zu entscheiden
A-36Bescheid der Einzelabnahme nach § 21 13zu entscheiden

Die Nummern sind die Referenz für den gesamten Bericht: Verweise in den Kapiteln nennen die Anlagennummer, nicht den Dateinamen. Anlagen mit Status „offen" oder „zu entscheiden" fehlen zur Abnahme.

Kapitel 15

Arbeitsstand und offene Punkte #

Projektinterner Stand — kein Nachweis, sondern die Arbeitsliste zu diesem Bericht.

Empfohlene Reihenfolge #

A. Fahrzeug und Aufbaurichtlinie #

B. Hilfsrahmen und Zeichnung #

C. Kabine und Klebung #

D. Gewicht und Achslasten #

E. Elektrik und Dach-PV #

F. Gas, Wasser, Heizung #

G. Wohnmobil-Kriterien und StVZO #

H. Bereits entschieden #

I. Zur Vorführung bereitzuhaltende Dokumente #

Anhang

Abkürzungen und Begriffe

Alle im Bericht ohne weitere Erklärung verwendeten Kürzel.

ABE
Allgemeine Betriebserlaubnis
Bauteilgenehmigung
B2B
Batterie-zu-Batterie-Ladewandler
Laden aus der Lichtmaschine
BMS
Batteriemanagementsystem
begrenzt Lade- und Entladestrom der Batterie
Class T
Sicherungsbauart mit hohem Schaltvermögen
für Kurzschlussströme von LiFePO4-Batterien
COC
Certificate of Conformity
EG-Übereinstimmungsbescheinigung
DC/DC-Wandler
Gleichspannungswandler
hier 12 → 24 V zum Laden und 24 → 12 V für Verbraucher
ETFE
Ethylen-Tetrafluorethylen
Oberfläche semiflexibler PV-Module
F.1 / F.2
Felder im Fahrzeugschein
technisch zulässige bzw. zulässige Gesamtmasse
G
Feld im Fahrzeugschein
Masse in fahrbereitem Zustand
G 607
DVGW-Arbeitsblatt G 607
Prüfung von Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen
GFK
Glasfaserverstärkter Kunststoff
HA / VA
Hinterachse / Vorderachse
HDG
Feuerverzinkung
hot dip galvanised
IBB
Iveco Body Builder Instructions
Aufbaurichtlinie des Fahrzeugherstellers
LiFePO4
Lithium-Eisenphosphat-Batterie
LPG
Flüssiggas
liquefied petroleum gas
MB 740
TÜV-Merkblatt 740
Kriterien für die Einstufung als Wohnmobil
MPPT
Solarladeregler mit Maximum Power Point Tracking
PUR / PIR
Polyurethan- / Polyisocyanurat-Hartschaum
Kernwerkstoff im Sandwich
RCD
Fehlerstrom-Schutzeinrichtung
30 mA in der 230-V-Anlage
RHS
Rechteck-Hohlprofil
rectangular hollow section
StVZO
Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
VDE 0100-721
Norm für elektrische Anlagen in Caravans und Wohnmobilen
Voc
Leerlaufspannung eines PV-Moduls
steigt bei Kälte — maßgeblich für die Stringlänge
Wx
Widerstandsmoment
Kennwert für die Biegesteifigkeit eines Profils
zGG
Zulässige Gesamtmasse